Gruppenleitung (w/m/d) – Computergestützte Multiphysik
Gruppenleitung (w/m/d) –
Computergestützte Multiphysik
- Kennziffer: 3211
- Arbeitsort: Augsburg
- Eintrittsdatum: 01.01.2026
- Karrierestufe: Führungskräfte
- Beschäftigungsgrad: Teilzeit, Vollzeit
- Dauer der Beschäftigung: zunächst befristet auf 3 Jahre
- Vergütung: Die Vergütung erfolgt gemäß der jeweils geltenden Tarifverträge des öffentlichen Dienstes (Bund).
- Hinweis: Voraussetzung für die Einstellung beim DLR ist die Sicherheitsüberprüfbarkeit nach dem
Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) sowie die Bereitschaft für eine Sicherheitsüberprüfung
nach § 8 ff. SÜG
Steige ein in die faszinierende Welt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR), um mit Forschung und Innovation die Zukunft mitzugestalten! Mit dem Know-how und der Neugier unserer rund 12.000 Mitarbeitenden aus 100 Nationen sowie unserer einzigartigen Infrastruktur bieten wir ein spannendes und inspirierendes Arbeitsumfeld. Gemeinsam entwickeln wir nachhaltige Technologien und tragen so zur Lösung globaler Herausforderungen bei. Möchtest du diese große Zukunftsaufgabe mit uns zusammen angehen? Dann ist dein Platz bei uns!
Das DLR-Institut für Test und Simulation für Gasturbinen erforscht neue Triebwerkstechnologien durch die Kopplung numerischer und experimenteller Verfahren zur Validierung innovativer Lösungsansätze. Die technischen Herausforderungen sind dabei hohe Drehzahlen, hohe Temperaturen, hohe Druckverhältnisse und damit verbundene komplexe Lastkollektive der Triebwerkskomponenten in Verbindung mit erhöhten Lebensdaueranforderungen.
Aufgaben
In der Abteilung „Virtuelles Triebwerk und Numerische Methoden“ sind die Forschungsaktivitäten zum „Virtuellen Triebwerk“ und zu den numerischen Methoden zusammengefasst. Beim Virtuellen Triebwerk koordiniert und entwickelt das Institut (zusammen mit internen Partnern) eine Kompetenz- und Simulationsplattform zur Berechnung von Triebwerken, über alle Skalen, Dimensionen, physikalischen Effekte und Wechselwirkungen hinweg. Mit skalenauflösenden CFD-Verfahren wird ein numerischer Prüfstand methodisch entwickelt, mit dem sich hochaufgelöst komplexe Strömungen im Triebwerk berechnen lassen. Mit Mehrskalenverfahren auf der strukturmechanischen Seite werden numerische Verfahren entwickelt, mit denen sich hochaufgelöst die Wechselwirkungen zwischen Triebwerksbelastungen und den komplexen Schädigungen in Bauteilen und Werkstoffen in Triebwerken und die resultierende Lebensdauer berechnen lassen.
Deine Aufgaben
- allgemeine fachliche Gruppenleitung
- Entwicklung von Multiphysikalischen Multiskalen-Simulationen (Methoden, Konzepte und Werkzeuge) mit Fokus auf Lebensdauerbewertungen
- Betreuung von Studenten und Praktikanten
Profil
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master/Diplom Uni) der Ingenieurwissenschaften (z. B. aus den Fachrichtungen Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt) oder andere für die Tätigkeit relevanten Studiengänge
- langjährige Erfahrung in der Leitung wissenschaftlicher Gruppen in einem für die Tätigkeit fachlich relevanten Bereich
- praktische Forschungserfahrung (mindestens 2-3 Jahre) in einem für die Tätigkeit fachlich relevanten Bereich, z. B. erworben durch eine Promotion oder durch anderweitige nachgewiesene Forschungstätigkeiten
- fundierte Kenntnisse im Bereich der Simulation von Versagensvorgängen in transienten, hochbelasteten und ggf. anisotropen und porösen Werkstoffen, insbesondere bei hohen Temperaturen und der resultierenden Entstehung und Ausbreitung von Schädigungen
- praktische Erfahrung und sehr gute Kenntnisse im Versagensverhalten anspruchsvoller Werkstoffe und den Grundlagen der Materialwissenschaft
- mehrjährige Erfahrung in der Validierung numerischer Methoden durch Experimente
Wir bieten
Das DLR steht für Vielfalt, Wertschätzung und Gleichstellung aller Menschen. Wir fördern eigenverantwortliches Arbeiten und die individuelle Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden im persönlichen und beruflichen Umfeld. Dafür stehen dir unsere zahlreichen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Chancengerechtigkeit ist uns ein besonderes Anliegen, wir möchten daher insbesondere den Anteil von Frauen in der Wissenschaft und Führung erhöhen. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen bevorzugen wir bei fachlicher Eignung.
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